Rut 1.16-17
1 Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede,
aber keine Liebe habe, so bin ich eine tönendes Erz geworden oder
eine schallende Zimbel. 2 Und wenn ich Weissagung habe und
alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß und wenn ich alle
Glauben habe, so daß ich Berge versetze, aber keine Liebe habe,
so bin ich nichts. 3 Und wenn ich alle meine Habe zur
Speisung [der Armen] austeile und wenn ich meinen Leib hingebe, damit
ich verbrannt werde, aber keine Liebe habe, so nützt es mir nichts.
4 Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig;
sie neidet nicht ; die Liebe tut nicht groß sie bläht nicht
auf, 5 sie enimmt sich nicht unnständig, sie sucht
nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet
Böses nicht zu, 6 sie freut sich nicht über die
Ungerechtigkeit, sondern sie freut sich mit der Wahrheit, 7
sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie
erduldet alles. 8 Die Liebe vergeht niemals; seien es
aber Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie
werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.
9 Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen
stückweise; 10 wenn aber das Vollkommene kommt, wird
das, was stückweise ist, weggetan werden.
Rut 1.16-17
16 Aber Rut sagte: Dringe nicht in mich, dich zu verlassen,
von dir weg umzukehren! Denn wohin du gehst, [dahin] will [auch]ich
gehen, und wo du bleibst, da bleibe [auch] ich. Dein Volk ist mein
Volk, und dein Gott ist mein Gott. 17 Wo du stirbst, [da]
will [auch] ich sterben, und dort will ich begraben werden. so soll mir
der Herr tun und so hinzufügen - [nur] der Tod soll mich und dich
scheiden.
Claus Heiko Niesen © 1996
Seite zuletzt geändert: 22. November 1996